(k)ein Platz für Helden? / Mainzer Konfi-Tour 2018

Zum 11. Mal startete die Mainzer Konfi-Tour in diesem Jahr mit 130 Jugendlichen und 11 beteiligten Gemeinden. Sie fand erneut auf der Jugendburg Feuerstein in Franken vom 21.-24. Februar 2018 statt und stand unter dem Motto: (k)ein Platz für Helden?!

Gruppenbild Mainzer Konfi-Tour 2018

Das Team des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes stellte gemeinsam mit einem 34 köpfigen Team aus Ehrenamtlichen und Pfarrerinnen und Pfarrern wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammen. Wie auf jeder Konfi-Tour gab es den entsprechenden Konfi-Tour-Song, der von Marga Kadel komponiert und von der für die Tour zusammen gestellten Band intoniert wurde. Der Refrain „Wo bleibt jetzt Superman, hier gibt´s noch Platz für ´nen Helden“ war des Öfteren aus vielstimmigen Konfi-Kehlen auf den Fluren und in den Zimmern der Jugendburg zu hören. Und spätestens beim Abschlussgottesdienst packte der Song alle Anwesende.

In Bibelarbeiten, Kreativworkshops, Unterricht in Gemeindegruppen und thematischen Workshops setzten sich die Jugendlichen mit dem Motto Helden auseinander.

Spannendes Rahmenprogramm

Das Rahmenprogramm war gefüllt mit großen „Events“. So war die Konfi-Challenge auch in diesem Jahr ein Höhepunkt. Inszeniert als große Show, traten die Konfis in Gemeindegruppen gegeneinander an. Auch die Pfarrerinnen und Pfarrer durften mitmachen und stellten ihre Beweglichkeit und ihr Geschick unter Beweis. Am Ende siegte das Team, das aus den Konfi-Gruppen der Melanchthongemeinde und Gemeinde Mombach gebildet worden war. Belohnt wurden sie mit einem Eisgutschein für die gesamte Gruppe.

Elegant ging es beim Casino-Abend zu. Hier hatten die Jugendlichen die Chance, Heldentaler für ihre Gruppe zu setzen und auch zu gewinnen. Mit einem knappen Vorsprung erzielte die Gemeinde Klein-Winternheim / Ober-Olm hier den Sieg.

Mitreißend war der Auftritt von Mr. Joy am letzten Abend. Der christliche Varieté-Künstler ist ein fester Bestandteil jeder Konfi-Tour. Durch seine ungewöhnlichen Tricks und seine einzigartige Show schaffte er es den Konfis den christlichen Glauben näher zu bringen, indem er das Leben Jesu Christi mit Hilfe von Jonglage erzählte. Besonders in der Interaktion mit den Jugendlichen beeindruckte Mr. Joy sein Publikum.

Jesus Christ Superstar – diese Hymne erklang beim Abschlussgottesdienst auf der Burg Feuerstein. Neben Jesu Einzug nach Jerusalem ging es auch auch um Gegenwartshelden, wie beispielsweise die Schülerin Emila aus Dresden, die den Mut hatte, einen Mitschüler wegen Volksverhetzung anzuzeigen. Gestaltet wurde der Gottesdienst von und mit vielen Ehrenamtlichen, sowie Pfarrerin Elke Stein und Marga Kadel.

Als es dann nach dem gemeinsamen Mittagessen zu den Bussen ging, waren sich schließlich alle einig, dass diese Konfi-Tour ein besonderes Ereignis war.