Geschäftsordnung der Ev. Jugendvertretung im Dekanat Mainz (EJVD)

In seiner Arbeitsweise hat sich die EJVD eng an die Jugendordnung der EKHN angelehnt und dabei folgendes beschlossen:

  1. Die EJVD besteht aus dem Vorstand, den Delegierten und Interessierten an der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Ev. Dekanat Mainz.
  2. Jede Kirchengemeinde oder übergemeindliche Gruppierung des Dekanates kann bis zu fünf ehrenamtlich tätige VertreterInnen in die EJVD entsenden. Von den anwesenden Vertretern / Vertreterinnen sind vor Sitzungsbeginn zwei stimmberechtigte Delegierte, von denen eineR unter 27 Jahre alt sein sollte, zu benennen. Die Mitglieder des Vorstandes sind zusätzlich stimmberechtigte Delegierte.
  3. Die EJVD beschließt, welche übergemeindliche Gruppierungen der Kinder- und Jugendarbeit wie z.B. Arbeitskreise des SJPA, CVJM u.a. ebenfalls mit Sitz und Stimme in der EJVD vertreten sind.
  4. Der EJVD können ferner bis zu fünf berufene Mitglieder mit Sitz und Stimme angehören. Die Berufung gilt für die Wahlperiode. Über die Berufung entscheidet die EJVD.
  5. Die EJVD wählt aus ihrer Mitte sechs Personen für die Dauer von zwei Jahren in den Vorstand der EJVD:
    – 1 Vorsitzende/n
    – 1 stellvertretende/n Vorsitzenden
    – 4 Beisitzer/innen
    Kandidieren dürfen nur die Delegierten. Der/die Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende und die Beisitzer/innen werden in getrennten Wahlgängen gewählt. Es gelten jeweils die relativen Mehrheiten. Gewählt wird in offener Abstimmung, es sei denn, es wird eine geheime Wahl beantragt.Der Vorstand soll ehrenamtlich tätig und mehrheitlich unter 27 Jahre alt sein.Nachwahlen finden zeitnah als außerordentliche Vollversammlung statt. Die Nachwahl erfolgt für den Rest der Wahlperiode.
  6. Der/die Dekanatsjugendreferent/in übernimmt die Geschäftsführung. Er/sie hat kein Stimmrecht. Der/die Stadtjugendpfarrer/in ist stimmberechtigtes Mitglied des Vorstandes.
  7. Die EJVD hat zwei Vollversammlungen im Jahr. Die Einladung erfolgt mindestens 14 Tage vorher schriftlich unter Bekanntgabe einer Tagesordnung.
  8. Die EJVD kann Arbeitsgruppen einrichten, welche sich mit festgelegten Themenbereichen befassen, z.B. AG Newsletter. Die Arbeitsgruppen berichten regelmäßig in der EJVD.
  9. Die EJVD ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel der Gemeinden oder die Hälfte aller Delegierten anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist die neu einberufene EJVD beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, soweit in dieser Geschäftsordnung nichts anders geregelt ist.
  10. Die EJVD tagt in der Regel öffentlich.
  11. Neben dem beschlossenen Aufgabenkatalog der EJVD sollen auch kinder- und jugendrelevante Themen und Inhalte, der fachliche Austausch und kommunikative Elemente einen festen Platz haben.
  12. Die EJVD soll Sitz und Stimme in der Dekanatssynode haben.
  13. Der Vorstand tagt öffentlich in regelmäßigen Abständen von drei bis vier Wochen. Der Vorstand kann beratende Mitglieder zur Teilnahme an den Vorstandssitzungen benennen.
  14. Der Vorstand lädt zu den Vollversammlungen der EJVD ein.
  15. Der Vorstand bereitet die Vollversammlungen der EJVD vor und führt diese durch.
  16. Änderungen der Geschäftsordnung bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Personen.

Verabschiedet in der EJVD am 9. September 2010